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Date:Februar 23, 2018

Wie die Jubla entstand

Die Jubla ist eine moderne Jugendorganisation, welche 1930 ihren Anfang fand. Jubla steht für «Jungwacht und Blauring» und ist das Ergebnis des Zusammenschlusses von Jungwacht und Blauring.
Die Jubla schafft Lebensfreu(n)de!

Geschichte

Die Jubla entstand, aus dem gleichen Grundgedanken wie heute, im Jahr 1930. Damals gab es den Begriff «Jubla» jedoch noch nicht. Damals wurden geschlechtergetrennte Kinder- und Jugendgruppen gebildet. Diese hatten das Ziel, der Nachwuchsförderung der Erwachsenenverbände zu dienen.
(Jungmannschaft für Männer und Kongregation für Frauen). Damit war der Grundstein für die heutige Jubla gelegt. Zwei Jahre später wurde die erste Knabengruppe mit dem Namen «Jungwacht» in Birsfelden gegründet. Viele Pfarreien wurden davon inspiriert und gründeten auch eine Jungwacht. Dieser Name setzte sich von da an für die Bezeichnung der Jugendgruppen für Knaben durch. 1933 wurde in Olten der erste Blauring gegründet. Dies war ab sofort der Jugendverein für Mädchen. «Blauring» steht für Gemeinschaft (Ring) und für das weibliche (Maria, welche die Farbe Blau verkörpert).
Im Jahr 1970 startete ein neues Zeitalter. Die Jugendvereine Blauring und Jungwacht lösten sich von ihren Gründungsvereinen und starten ihre Zusammenarbeit. Aus volkskirchlich orientierten Organisationen werden Kinderorganisationen, mit einer christlich geprägten Freizeitkultur und gesellschaftlichen Zielsetzungen. 39 Jahre später folgte der nächste grosse Schritt, die Fusion von Jungwacht und Blauring. Der Verband Jungwacht und Blauring Schweiz, kurz Jubla, entsteht. Aktuell hat die Jubla ca. 31’000 Mitglieder. Die Leiterinnen und Leiter leisten einen wichtigen Beitrag in der Jugendarbeit und so auch für die gesamte Gesellschaft in der Schweiz.

Andere Jugendorganisationen

In der Schweiz gibt es ca. 70 Kinder- und Jugendverbände, welche in einer Arbeitsgemeinschaft organisiert sind. Alle zusammen haben sie ca. eine halbe Million Mitglieder. Die drei grössten
Organisationen sind die Cevi, die Pfadi und die Jubla. Diese Verbände zählen zusammen rund 120’000 Kinder und Jugendliche.

Pfadi

Die Pfadi, ist die am weltweit weitesten, verbreitete Jugendorganisation. Sie besteht seit über 100 Jahren und zählt in 216 Länder etwa 14 Millionen Mitglieder. Die Schweiz ist eine Pfadi-Hochburg. Das älteste, internationale Pfadizentrum befindet sich in Kandersteg (BE).

Cevi

Cevi ist der Name, des ebenfalls weltweit tätigen Jugendverbandes «Christlicher Verein Junger Menschen» (CVJM). Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, christliche Werte erlebbar zu machen. Sie haben
ihren Sitz in Genf.

Jubla

Die Jubla ist mit 31’000 Mitgliedern der grösste, katholische Jugendverband der Schweiz. Sie agieren jedoch nur in der Schweiz, nicht im Ausland. Trotz ihrer kirchlichen Orientierung ist sie für alle Interessierten und auch für Jugendliche anderer Konfessionen offen. Die Jubla ist eine Fusion von Jungwacht und Blauring.

Lob und Kritik

Die Jubla bietet den Kindern und Jugendliche einen Ort um Gemeinschaft zu erleben und Wertschätzung erfahren zu können. Im Weiteren dann die Möglichkeit, sich zu engagieren,
gemeinsam Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Es werden auch über das ganze Jahr Aktivitäten in der Natur durchgeführt, dabei wird die Bewegung ohne Leistungsdruck gefördert. Es besteht Freiraum um Neues zu wagen und sich ganzheitlich zu entwickeln. Die Jubla bietet Sicherheit und Qualität, durch die anerkannte Ausbildung und Begleitung der Leitenden. Kurz gesagt, einfach Lebensfreu(n)de!

Das «Gezanke» zwischen Jubla, Pfadi und den anderen Jugendverbänden sollte beigelegt werden, denn grundsätzlich handeln alle nach dem gleichen Grundgedanken. Die Menschen sind alle gleich, nur Ihre Herkunft unterscheidet sie. Dies mag poetisch klingen, ist jedoch auch in ähnlicher Form ein Leitspruch für viele Jugendorganisationen.

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